E-Mail und SMS bestimmen heute weitgehenst den verbalen Kommunikationsaustausch. Beide elektronischen Medien verzichten auf die formalen Elemente, die uns in der Schulzeit eingetrichtert wurden. Der eher flappsige - und meist akzeptierte - Kommunikationsstil in E-Mails hat uns unsicher gemacht. Wie sollte heute ein Brief formuliert werden? Was macht ihn zum Erlebnis? Und wann ist ein Brief angesagt, wann darfs auch ein E-Mail sein? Die Referentin Angelika Ramer versucht, diese Unsicherheiten zu nehmen. Ihre beiden Bücher "Briefe ohne Floskeln" und "Schreiben ohne Floskeln" lesen sich spannender als mancher Roman. Gerade dann, wenn man sich im Alltag auf das Bekannte stützt. Die Briefkultur hat sich gewandelt, neue Türen gehen auf und viel Althergebrachtes wird zur Sünde. Die Workshop-Themen lauten denn auch:
- "Die Philosophie von Briefen ohne Floskeln". Sie erfahren, wie Briefe lesenswerter formuliert werden können, was floskelfrei schreiben bedeutet und wie Mailings ihre Empfänger erreichen.
- "Floskel-Labor": Was sind die häufigsten und schlimmsten Floskeln? Wie kann man sie ersetzen? Wie würde sich dieselbe Information galanter, moderner lesen? Und: Welche Floskeln machen Ihnen das Leben schwer?
- "Boxenstopp": Die Workshop-Teilnehmer erarbeiteten Briefe, die Lösungen werden vorgetragen und im Plenum besprochen.

