07.04.2008

Weltwoche

Bruno Ziauddin nach Pause wieder zurück

Buch über die Mühen der Schweizer mit den Deutschen verfasst.

Nach einem sechsmonatigen unbezahlten Urlaub ist der Autor Bruno Ziauddin Anfang April wieder als Autor bei der "Weltwoche" eingestiegen. Wie Ziauddin gegenüber "persoenlich.com" erklärt, hat er den Urlaub dazu genutzt, im Auftrag des Rowohlt-Verlags ein Buch über das Verhältnis der Schweizer zu den Deutschen zu schreiben. Das Buch erscheint am 1. Juni als Taschenbuch und heisst "Grüezi Gummihälse -- Warum uns die Deutschen manchmal auf die Nerven gehen". Wie der Titel andeutet, sei es ein primär ironisch-humorvolles Buch, das die Mühen mancher Schweizer mit den Deutschen thematisiert, unter besonderer Berücksichtigung der zahlreich in die Schweiz eingewanderten Deutschen, so Ziauddin.

Obwohl es sich nicht um ein bierernstes Sachbuch handelt, sollen -- so hofft Ziauddin zumindest -- gewisse Themen durchaus auch gehaltvoll abgehandelt werden: Sprache; die unterschiedliche Kommunikations- und Alltagskultur; Medien etc. Ein Kapitel widmet sich der Frage, wieso die Schweizer im Fussball immer gegen die Deutschen sind. Das Kapitel enthält laut Ziauddin ein paar eher überraschende Aussagen von Günter Netzer. Der Titel des Buches übrigens basiert auf dem Umstand, dass an Schweizer Spitälern die deutschen Assistenzärzte "Gummihälse" genannt werden, weil sie so hierarchigläubig sind und immer nicken, wenn der Chef etwas sagt.


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