Kleiner Hoffnungsschimmer für die deutschen Buchhändler: Im vergangenen Jahr sei der Umsatz im stationären Buchhandel um 0,9 Prozent gestiegen, teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels mit. In den Jahren zuvor war das Geschäft der Buchhandlungen deutlich zurück gegangen.
Gewinner dieser Entwicklung waren vor allem die Online-Händler, allen voran der US-Konzern Amazon, der auch in Deutschland den Buchhandel im Internet beherrscht. "Der persönliche Kontakt, die kompetente Beratung und das Einkaufserlebnis vor Ort ziehen die Kunden an, das hat insbesondere das letzte Weihnachtsgeschäft gezeigt", sagte Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins. Der Interessensverband hatte im März 2013 die Kampagne "Vorsicht Buch!" gestartet.
Besonders gut hätten sich Ratgeber und Reiseliteratur verkauft, heisst es. Belletristik ging dagegen um 1,7 Prozent zurück, das gleiche gilt für Taschenbücher.
Die Branche ist nach wie vor mittelständisch organisiert. Der Weltbild Verlag hat soeben Insolvenz angemeldet, zusammen mit Hugendubel betreibt die Firma rund 400 Buchhandlungen in ganz Deutschland. (Süddeutsche)
15.01.2014
Deutschland
Buchhandel bremst Absturz
Umsatz im stationären Buchhandel um 0,9 Prozent gestiegen.
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