Schon vor dem Dreh hatte die umstrittene Schweizer "Tatort"-Produktion "Wunschdenken" laut "SonntagsZeitung" eine erste Qualitätshürde nicht genommen: Martin Schmassmann, der Intendant für die Deutschschweizer Fernsehfilme beim Bundesamt für Kultur (BAK), hatte letztes Jahr dem BAK empfohlen, das Projekt nicht zu unterstützen. Das Bundesamt hat daraufhin dem "Tatort" die beantragten Fördergelder aufgrund ungenügender Qualität verweigert. Der zweite Schweizer "Tatort" mit dem Titel "Skalpell", dessen Dreharbeiten im März beginnen, erhält hingegen den maximalen Förderbetrag für Fernsehfilme von 450'000 Franken. Im Urteil der "SonntagsZeitung", die den Krimi exklusiv in der ersten Fassung sehen konnte, ist der umstrittene "Tatort" besser als viele jüngere Folgen.
20.02.2011
"Tatort"
Bundesamt für Kultur verweigerte "Wunschdenken" Fördergelder
"SonntagsZeitung" stellt umstrittener Folge positives Urteil aus.
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