28.08.2016

Joiz am Ende

Cédric Wermuth will den Jugendsender retten

Der Privatsender soll Geld aus dem öffentlich-rechtlichen Gebührentopf bekommen, fordert der SP-Nationalrat.
Joiz am Ende: Cédric Wermuth will den Jugendsender retten
Joiz soll weiterleben: Cedric Wermuth im Dezember 2015 Nationalrat in Bern. (Keystone/Lukas Lehmann)
SP-Nationalrat Cédric Wermuth eilt der Joiz-Crew zu Hilfe. Wie der SonntagsBlick und blick.ch schreiben hat er einen Plan: Der Privatsender soll im sicheren öffentlich-rechtlichen Hafen ankern. Einen entsprechenden parlamentarischen Vorstoss reicht Wermuth laut blick.ch in der kommenden Herbstsession ein.

«Der Schweiz geht mit der Schliessung von Joiz ein äusserst innovatives Projekt verloren», bedauert der Aargauer. Der Sender wage immer wieder neue, innovative Formate und nutze das Potenzial von Social Media.

Für schräge Experimente habe es bei den Sendern der SRG naturgemäss wenig Platz. Zudem biete gerade ein Programm wie das von Joiz Chancen für junge Moderatoren. Wermuth verlangt vom Bundesrat, im Detail zu prüfen, wie der Sender künftig weitergeführt werden könne.

Nach gerade mal fünf Jahren stellte Joiz am Mittwoch seine Sendungen in der Schweiz ein. Der Konkurs dürfte alle 75 Mitarbeiter den Job kosten. Nur ein Ableger des Jugendsenders in Deutschland soll weitergeführt werden (persoenlich.com berichtete). (blick.ch/eh)


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE

Sandro Maggi
29.08.2016 08:59 Uhr
Herr Wermuth, Sie wollen tatsächlich Pubertierenden Kids gebliebenen "Erwachsenen", weiterhin ein Spielplatz erhalten? Lassen Sie sie lieber in der Realität zurück kommen!
Kommentarfunktion wurde geschlossen
Neue Podcast-Folge: Jetzt reinhören