Am Montagabend wurde im Stadttheater Olten der 20. Medienpreis Aargau/Solothurn verliehen. Die Jury unter der Leitung von Jurypräsident Hans Schneeberger und den Fachjuryleitern Catherine Duttweiler (Print), Emanuel Freudiger (Foto), Marius Egger (Online), Jürgen Sahli (Radio) und Oliver Kuhn (TV) ermittelte laut Mitteilung aus 84 eingereichten Beiträgen die folgenden Preisträger:
In der Sparte Print heisst der Sieger Christof Ramser, Journalist, mit seiner Serie «5 Parteinester», erschienen im März 2017 in der «Solothurner Zeitung».
In der Kategorie Foto entschied sich die Fachjury für die Fotoserie «Frauenhaus Aargau Solothurn» von Sandra Ardizzone, erschienen in der «Aargauer Zeitung».
Der Onlinepreis ging an Simone Morger für die Beitragsserie «Lüt usem Aargau», publiziert zwischen Mai und Dezember 2017 auf der Webseite der «Aargauer Zeitung».
Den Medienpreis in der Sparte Radio holte sich Alex Moser, Schweizer Radio und Fernsehen SRF, mit seinem Beitrag «Chabishornabfahrt», ausgestrahlt am 18. Dezember 2017 in der Sendung «Regionaljournal» auf Radio SRF1.
In der Kategorie TV entschied sich die Jury für den Beitrag der TV-Journalistin Fiona Endres, mit ihrem Beitrag «Schweizer Sozialhilfe für Kosovo Mafia», ausgestrahlt am 7. Juni 2017 in der «Rundschau» auf SRF.
Der Verein Medienpreis Aargau Solothurn bot zudem Gastrecht für die erstmalige Übergabe des Stipendiums «Summer Investigative Reporting Course» an der Columbia University durch die «Gottlieb und Hans Vogt Stiftung». Das Stipendium geht an Redaktor Lucien Fluri von der «Solothurner Zeitung».
Der Medienpreis Aargau/Solothurn wird durch die in den beiden Kantonen ansässigen Medienunternehmen sowie die Kantone Aargau und Solothurn ausgerichtet. Ziel des Preises sei die Anerkennung und Förderung der journalistischen Qualität in der lokalen und regionalen Berichterstattung der beiden Kantone, der in einer Zeit der Globalisierung und der weltweiten Vernetzung immer mehr Bedeutung zukommt, schreiben die Organisatoren in der Mitteilung. Die Preissumme beträgt insgesamt 15'000 Franken. (pd/wid)
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02.05.2018 09:49 Uhr
30.04.2018 21:43 Uhr

