Der neue Chefredaktor von "Cicero", dem Magazin für politische Kultur, heisst Christoph Schwennicke (vgl. Bild unten). Der 45-Jährige ist derzeit politischer Autor des "Spiegel" und wird seine neue Aufgabe voraussichtlich Mitte des Jahres 2012 übernehmen, wie Ringier am Dienstag mitteilte.

Schwennicke ist in Bonn geboren, studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Journalistik in Bamberg und absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München. Er war beim Spiegel zuletzt stellvertretender Büroleiter der Hauptstadtredaktion. Vor seiner Zeit beim Nachrichtenmagazin leitete er von 2005 bis 2007 das Parlamentsbüro der "Süddeutschen Zeitung". Schwennicke wurde 1992 mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet, 2008 mit dem Medienpreis Politik des Deutschen Bundestages, 2009 mit dem Georg-von-Holtzbrinck-Preis für Wirtschaftspublizistik. Er ist verheiratet und hat ein Kind.
Seine neue Stelle übernimmt Schwennicke voraussichtlich Mitte des Jahres. Gleichzeitig übernimmt Alexander Marguier (42) als neuer Stellvertreter des Chefredaktors die publizistische Verantwortung für "Cicero Choice" und weitere geplante Line Extensions von "Cicero". Michael Naumann, der das Magazin seit Januar 2010 erfolgreich leitet, wechselt als neuer Vorsitzender in den Publizistischen Beirat und bleibt als Autor nicht nur "Cicero", sondern auch anderen Ringier-Publikationen erhalten. "Im Alter von 70 Jahren ist es an der Zeit, einem jüngeren und hoch kompetenten Kollegen die Redaktionsleitung zu übergeben", erklärt Naumann seinen Entschluss. (pd)

