Die Gewerkschaften Comedia und Syna wollen den Abbau von rund 60 Stellen bei der Buchbinderei Schumacher in Schmitten FR verhindern. Sie machen unter anderem die Swisscom für die Krise bei Schumacher mitverantwortlich. Das Telekomunternehmen verlagert einen Grossauftrag für Telefonbücher ins Ausland, was bei Schumacher zu Umsatzeinbussen führen wird.
Comedia und Syna bezeichnen das Verhalten der Swisscom als eine "Schädigung des Schweizer Werkplatzes". Von Schumacher fordern die Gewerkschaften eine Ausweitung der Kurzarbeit, bevor Kündigungen ausgesprochen werden. Ausserdem sei die Konsultationsfrist vom 18. Dezember auf den 5. Januar zu verlängern. Comedia und Syna verlangen zudem einen Sozialplan. Die Buchbinderei Schumacher hat am Montag den Abbau von rund 60 der derzeit rund 210 Stellen bekanntgegeben. (sda)

