Die Mediengewerkschaft comedia hat am Donnerstagabend anlässlich einer Personalinformation zur Thurgauer Zeitungsfusion die Informationspolitik der beteiligten Verlage kritisiert. Zudem verlangte sie eine Beschäftigungsgarantie. Im Thurgau fusionierten Zeitungen, und die Belegschaft erfahre davon über die Medien, bemängelte Roland Kreuzer von der Mediengewerkschaft comedia, Region Ostschweiz/Zürich. Er attestierte den Verlagen von Paul Ruckstuhl sowie dem Huber-Verlag in Frauenfeld eine miserable Informationspolitik. Nun setzt die Gewerkschaft laut Kreuzer mehr Druck auf und fordert, dass sie über die Fusion ins Bild gesetzt wird. Zudem sollen die beteiligten Verlage beziehungsweise Verleger garantieren, dass die Gesamtarbeitsverträge (GAV) eingehalten und alle Betroffenen weiter beschäftigt werden.
17.11.2000
Thurgauer Zeitungsfusion
comedia moniert "miserable Informationspolitik"
Einhaltung des GAVs gefordert.
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