Die Wochenzeitung "WOZ" widmet sich in der Ausgabe vom 30. April ihrer Basler Konkurrenz: "Intransparenz, Entlassungen, seltsame Auflagezahlen: Die Basler 'TagesWoche' steht vor einem Scherbenhaufen" titelt das Blatt. In einem ausführlichen Artikel von Redaktor Carlos Hanimann wird Georg Hasler, Verwaltungsrat der Stiftung Levedo, die hinter der Zeitung "TagesWoche" steht, porträtiert. Hasler tritt als Sprecher der Stiftung auf und vertritt dabei die Interessen der öffentlichkeitsscheuen Roche-Erbin Beatrice Oeri, welche die Zeitung hauptsächlich finanziert.
Hasler gelte für viele im Umfeld der Zeitung als heimlicher Machthaber, obwohl er keine offizielle Funktion bei der "TagesWoche" habe, heisst es im Artikel von Hanimann. Chefredaktor Dani Winter - erst kürzlich für Urs Buess eingesetzt (persoenlich.com berichtete) - dementiert dies. Hasler habe "konkret gar keine Rolle" bei der Zeitung. "Auf den Inhalt der 'TagesWoche' haben weder Oeri noch Hasler je Einfluss genommen." Andere, wie der Basler Schriftsteller Guy Krneta, sagen: "Ohne Hasler gäbe es keine 'TagesWoche'."
Nun drohe dem 2011 gestarteten Zeitungsprojekt, laut "WOZ"-Redaktor Carlos Hanimann, das gleiche Schicksal wie der Radioplattform Open Broadcast, die Hasler 2006 ins Leben gerufen hatte, angeblich zwei Millionen Franken verschlang, nie vom Fleck kam und schliesslich eingestellt wurde. (ads/pd)
28.04.2014
WOZ
Das "Phantom" hinter der "TagesWoche"
Heimlicher Machthaber bei der kriselnden Zeitung sei Verwaltungsrat Georg Hasler.
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