23.10.2002

DRS1/DRS3

Das "Schreckmümpfeli" gibt sein Comeback

Die Kultsendung war 1975 erstmals on air gegangen.

Ab Montag, 4. November ist es wieder soweit: Das gfürchige "Schreckmümpfeli" feiert sein Radio-Comeback und dies gleich auf zwei Sendern: montags auf DRS1 und dienstags auf DRS3, 23.03 Uhr. Die neu produzierte Serie des kultigen "Schreckmümpfeli" werde den Hörerinnen und Hörern zur vormitternächtlichen Stunde gewiss wieder den wohligen Schrecken einflössen und das heilsame Fürchten lehren, wie es in einer Mitteilung heisst.

Am 5. November 1975 drang es zu später Stunde via Landessender Beromünster ers-mals in die helvetischen Stuben und Schlafzimmer, das Schreckmümpfeli. 14 Jahre lang gingen knapp tausend dieser ironischen Kurzkrimis über den Sender. Mittwoch, 23.05 Uhr, wurde zur Fixzeit für HörerInnen, die sich ohne das wohlige Kribbeln im Bauch und den beschleunigten Puls nicht mehr unter die Bettdecke verkriechen mochten. Als 1989 das "Schreckmümpfeli" vom Sender verschwand, war es längst zur Kultsendung geworden. Doch der Virus blieb ansteckend, wie der boomende Verkauf der "Schreckmümpfeli"-CDs beweist.

Nun hat DRS1 entschieden, seine "Mümpfeli" wiederaufzunehmen und die Serie gleich auf zwei Sendern zeitverschoben auszustrahlen; selbstverständlich wiederum verpackt im wunderbar schrägen, an erste Dampf-Synthesizer erinnernden Signet. Jeweils am Montag nach den 23 Uhr-Nachrichten präsentiert DRS1 ein neues "Schreckmümpfeli", das am Dienstag auf DRS3 zur gleichen Zeit wiederholt wird. Dass sich wiederum Woche für Woche Furcht und Schauder im nächtlichen Äther ausbreiten, dafür sorgen AutorInnen wie Roger Graf, Lukas Hartmann, Ulrich Knellwolf, Charles Lewinsky, Michael A. Praetorius, Angelica Schorre, Fritz Sauter, Urs Widmer.


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