Das Schweizer Radio DRS hat im vergangenen ein Defizit von 2.3 Mio. Franken geschrieben. Auch im laufenden Jahr wird mit einem Verlust gerechnet. Radio DRS erbringe substanzielle Mehrleistungen, obwohl das Radiohören seit 1995 günstiger geworden sei, stellte Radiodirektor Walter Rüegg am Donnerstag an der Jahresmedienkonferenz in Zürich fest. Weil die Gebühren seit 13 Jahren nicht an die Teuerung angepasst wurden, müsse Radio DRS real mit 4 Prozent weniger Mittel auskommen, sagte Rüegg. Für ihn ist deshalb klar, dass eine Gebührenfrage innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahren "auf den Tisch kommen" muss.
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