25.01.2002

Medienpreis "Herbert"

Der Preisträger 2002 heisst Professor Klaus Schwab

Erfolgreiches WEF dank "globaler Pinwand" unter Ausnützung der Medien.

Die Jury des Medienpreises "Herbert" hat entschieden, als diesjährigen Preisträger den Begründer des World Economic Forums (WEF), Professor Klaus Schwab, auszuzeichnen. Der vom Unternehmen Gossweiler Media AG in Brienz gestiftete Preis wird jährlich an eine Persönlichkeit verliehen, die im europäischen alpinen Raum eine ausserordentliche Leistung mit oder für die Medien erbracht hat. Der Preisträger des letzten Jahres war der ehemalige Skirennfahrer Bernhard Russi – dies für seine Laufbahn im Anschluss an seine Rennfahrer-Karriere.

Die Jury unter dem Vorsitz von Peter Hartmeier (Head of Corporate Communication Tamedia), die aus den Mitgliedern Dr. Björn Johansson (Executive Search), Dr. Beat Lauber (Mitglied der NZZ-Gruppenleitung), Medard Meier (Chefredaktor Bilanz) sowie Chasper Stupan (em. Direktor der SRG) besteht, begründet ihren Entscheid wie folgt:

"Prof. Dr. Klaus Schwab hat mit seinem Treffen von Wirtschafts-, Politik- und Kulturgrössen inmitten der Alpen in Davos eine Begegnungsstätte verwirklicht, die in unserer Welt Vorbild-Charakter besitzt. Klaus Schwab nutzte von Anfang an die Medien, die es ihm ermöglichten, weltweit und nachhaltig eine Art 'globale Pinwand' aufzustellen. Dieses schwarze Brett via Medien – übrigens lange vor dem Durchbruch des World Wide Web – ist mit ein Hauptgrund für den phänomenalen Erfolg des WEF. Das WEF hat, obwohl es nur von einem kleinen, exklusiven Kreis besucht wird, eine enorme Wirkung auf breite Bevölkerungsschichten aus aller Welt.

Klaus Schwab und sein WEF haben entscheidend dazu beigetragen, dass der europäische Alpenraum nicht nur als Synonym für heile Welt, Kühe und Skifahren gilt, sondern auch die richtige Umgebung darstellt für die Begegnungen von Exponenten aus Politik und Wirtschaft. Die Fähigkeit, auch in schwierigen Situationen Gastgeber zu sein und Menschen zusammen zu bringen, ist eine der grossen Leistungen von Klaus Schwab. Diese Einschätzung wurde bestätigt, als nach dem für die Schweiz bedauerlichen Entscheid, das WEF 2002 für einmal in New York durchzuführen, der mittlerweile abgetretene New Yorker Bürgermeister Rudolf Giuliani formulierte: 'Wir sind stolz darauf, Davos bei uns zu haben!'"


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