Die NZZ-Mediengruppe startete am Freitag gemeinsam mit dem Swiss Economic Forum eine neue Dialogplattform unter dem Namen "Gender 50/50". Das Ziel der Veranstaltungsreihe sei laut Mitteilung, zum führenden Netzwerk für Frauen in Top-Positionen in Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft zu werden und damit eine ausgewogene Stimme zu aktuellen Fragen zu ermöglichen.
Morgenstund hat Gold im Mund: Unter diesem Motto trafen sich am Freitag um 7 Uhr in Interlaken 50 Frauen und 50 Männer zu einem Working-Breakfast. An zehn Tischen – paritätisch zusammengesetzt mit fünf Frauen und fünf Männer – diskutierten sie verschiedene Schwerpunktthemen. Markus Spillmann, Chefredaktor der "Neuen Zürcher Zeitung", moderierte zudem eine Podiumsdiskussion zum Thema "The Big Mind-Shift".
Folgende Referenten konnten dafür gewonnen werden: Petra Jenner, Country Manager Microsoft Switzerland, Valentin Vogt, Präsident Schweizerischer Arbeitgeberverband, Nadja Lang, Geschäftsleiterin Max Havelaar-Stiftung, Armin Meier, Managing Director Boyden.
Bei "Gender 50/50" geht es nicht um Frauenquote, sondern um die Erschliessung und Nutzung des vollen Potenzials in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Gleichzeitig sollen wichtige Impulse zu aktuellen Themen und Fragestellungen eingebracht werden. Ziel der Veranstaltung ist es, Hand in Hand mit führenden Frauennetzwerken zusammenzuarbeiten und die unterschiedlichen Initiativen auf nationaler Ebene bestmöglich zu vernetzen. (pd)

