Vor 30 Jahren von Beat Curti gegründet, sollte Hochparterre nach zwei Jahren beerdigt werden. Doch die Redaktion übernahm das Heft. Heute ist Hochparterre ein erfolgreiches KMU. 23 Menschen in Redaktion, Grafik und Verlag machen zwei Zeitschriften, Themenhefte, Hochparterre.ch, Bücher, Städtebau-Stammtische und Ausstellungen.
«Dass wir immer noch existieren, macht uns stolz», schreibt der Verlag in einer Mitteilung. «Doch wenn wir in die Zukunft und den Stürmen des Medienmarkts ins Auge blicken, tut etwas Unschärfe ganz gut.» Darum würden sie ihr Jubiläum augenzwinkernd «30 plus minus» nennen.
Nach einem Tag der offenen Tür im April und einem Sommerfest im August feiert der Verlag nun den dritten Akt des Geburtstags – die Vernissage des «Jubelhefts» mit dem eigens kreiertem Cocktail. Der von Carolien Niebling entworfene «Rosemary Royal» – ein Vodka mit einem Hauch Rosmarin, Honig, Limette und Prosecco – ist auf dem Cover abgebildet, das Rezept zum Selbermixen findet sich im Heft.
Die Novemberausgabe widmet die Redaktion dem Geburtstagsmotto «30 plus minus». Auf vielfältige Weise beschäftigt sich das Heft mit der symbolträchtigen Zahl: Seien es die liebsten Gegenstände des Hochparterre-Teams aus dem Jahr 1988, der 30-Grad-Winkel in der Architektur oder der Blick ins Jahr 2048. Acht Planerinnen und Architekten wagen hoffnungsvolle bis düstere Prognosen zur Stadt in 30 Jahren.
Die Vernissage findet am 9. November, ab 17 Uhr, an der Ausstellungsstrasse 25 in Zürich statt. (pd/as)




