Noch mehr Lesestoff fürs Wochenende: Nach "Spiegel" und "Focus" in Deutschland verschiebt in der Schweiz Ringier den Publikationstag für die "Schweizer Illustrierte" (SI) aufs Wochenende. Laut einer Mitteilung wird die (712'000 Leserinnen und Leser, MACH Basic 2014-2) nach den Sommerferien 2015 statt am Montag jeweils bereits am Freitag erhältlich sein. Weil das Magazin so zur Zeitschrift fürs Wochenende wird, baut die Redaktion das Angebot an Beiträgen mit hohem Nutzwert aus: So werden künftig mehr Weekend- und Ausflugs-Tipps für die ganze Familie angeboten, heisst es in einer Mitteilung.
Leser und Werber wollen das so
Die "Schweizer Illustrierte" will zudem das Profil schärfen: Stories und Interviews mit Prominenten, aber auch aufwändig fotografierte Reportagen "über die Schönheiten der Schweiz und über leidenschaftliche Menschen mit aussergewöhnlichen Talenten"
Warum dieser Wechsel? Ist die Produktion nun billiger, weil die Redaktion nun nicht mehr am Wochenende arbeitet, sondern während der regulären Werktage? "Der Wechsel entspricht einem Bedürfnis unserer Leserschaft sowie auch des Werbemarktes", antwortet Kommunikationschef Edi Estermann auf eine entsprechende Anfrage von persoenlich.com.
Abgrenzung zum SoBli
Dass die SI nun zunehmens ins Gärtchen des "SonntagsBlicks" oder des "Sobli-Magazins" tritt, glaubt Estermann nicht: "Die Abgrenzung zum Magazin des SonntagsBlick ergibt sich schon allein aus der Tatsache, dass die SI auch weiterhin primär ein People-Magazin bleibt". (pd/eh)

