18.01.2008

Studie

Die Top 20 Kommunikationsereignisse 2007

Inlandthemen verdrängten ausländische Dauerbrenner.

Welche Themen haben die Schweizer Medien im vergangenen Jahr am stärksten beschäftigt? Die "Neue Zürcher Zeitung" hat Resultate des Forschungsbereichs Öffentlichkeit und Gesellschaft (Fög) der Universität Zürich publiziert, welcher regelmässig die Hauptthemen führender Medientitel ("NZZ", "Tages-Anzeiger", "Blick", "NZZ am Sonntag", "SonntagsZeitung", "SonntagsBlick", "Tagesschau", "10vor10", Rendez-vous", "Echo der Zeit") auswertet.

Am meisten Aufmerksamkeit haben bei den Schweizer Meiden die eidgenössischen Wahlen und der Nahost-Konflikt gefunden. Danach folgen die "KVG"-Revision und der Bürgerkrieg im Irak. Auf den Plätzen 5 und 6 der grössten Kommunikationsereignisse folgen die Bundesratswahl 2007 und der Prozess zum Swissair-Debakel. Ebenfalls in den Top 10 sind die Euro 08-Vorbereitungen, der Konjunkturverlauf der Schweiz, die inländische Energiepolitik sowie das Regime Musharraf in Pakistan.

Im Vergleich zum Vorjahr erhielten dabei Inlandereignisse mehr Gewicht. Die Wahlen ins Parlament und in den Bundesrat hätten aussenpolitische Dauerbrenner verdrängt. Stärker als in den Vorjahren im Fokus standen Klimaschutz und Energieversorgung. Das einzige Kommunikationsereignis, das 2007 neu unter die Top 20 der Medienlandschaft vorstiess, war die Finanz- und Kreditmarktkrise.


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE

Kommentarfunktion wurde geschlossen