Die siebenköpfige Fachjury aus verschiedenen Schweizer Medienhäusern hat sich mit den 201 eingereichten Arbeiten auseinandergesetzt. Folgende sind für den Hauptpreis nominiert:
- Sandro Büchler, «Umweltskandal am Bodensee» (St. Galler Tagblatt)
- Tina Berg, Emmanuel K. Dogbevi und Hans Ariëns, «Die Schweizer Klimastrategie scheitert» (Beobachter)
- Tuğba Ayaz, «Eine Sprache für den Schmerz» (Republik)
- Jennifer Steiner und Adrienne Fichter, «Warum Palantir zum Risiko für die Schweiz wird» (Republik)
- Andreas Babst, «Die Fänger im Bambus» (NZZ)
- Karin Wenger, «Weg vom Schuss» (Annabelle)
- Sascha Britsko und Oliver Zihlmann, «Ich habe sie gelobt, weil sie so einen guten Arsch hatte» (Das Magazin)
- Janique Weder und Florian Schoop, «Ich lasse mich nicht für dumm verkaufen: Einkaufstouristen rebellieren gegen die hohen Preise in der Schweiz. Sind sie Helden – oder Landesverräter?» (NZZ)
- Samuel Ryter, «Kronen-Recherche: Das Geisterhaus im Alpstein» (Appenzeller Zeitung)
Drei dieser Arbeiten werden mit dem Zürcher Journalistenpreis von je 10'000 Franken ausgezeichnet.
Für den mit 5000 Franken dotierten Newcomer-Preis hat die Jury drei Texte nominiert:
- Hanna Hubacher, «Viele stimmen unter starken Schmerzen zu – die Schweiz zieht Geflüchteten die Zähne» (Watson)
- Nino Preuss, «Maxim haut ab» (Das Magazin)
- Konstantin Kreibich, «Sie belogen die Ermittler – er wurde Multimilliardär» (Zentralplus)
Eine der drei Arbeiten wird mit dem Newcomer-Preis ausgezeichnet.
Die Preisverleihung findet am 12. Mai 2026 im Zürcher «Kaufleuten» statt. Durch das Programm führen Stiftungsratspräsidentin Nina Jecker und Jurymitglied Larissa Rhyn. Die Gastrede hält Ethik-Professor Peter G. Kirchschläger zum Thema «KI – Ende oder Neuanfang menschlicher Arbeit? Eine ethische Betrachtung». (pd/cbe)

