02.02.2011

"Medienwoche"

Digitales Medien-Magazin gestartet

Ronnie Grob, Nick Lüthi und René Worni in der Redaktion.

Anlässlich des Communication Summit in Zürich erschien am Dienstag die erste Ausgabe der "Medienwoche". In gedruckter Form wurden 350 Exemplare verteilt, nur wenige seien liegen geblieben. Laut Herausgeber Thomas Paszti soll die "Medienwoche" aber künftig nicht als Print-, sondern als digitales Medienmagazin publiziert werden. Als neues, von Medienjournalistinnen und -journalisten gemachtes Medium, verfolge die Redaktion die Entwicklungen in der Medienwelt, widme sich ihren Ereignissen und ordne sie ein.

Wie die "Medienwoche" ausserdem in einer Mitteilung schreibt, versteht sie sich nicht als weiterer täglicher Newsdienst. Mit Hintergrundberichten, Analysen, Interviews sowie Meinungs- und Debattenbeiträgen möchte das Redaktionsteam vielmehr die Ereignisse und Entwicklungen der Schweizer Medien tiefer greifend untersuchen und sich auch mit Trends und Strömungen aus dem Ausland auseinandersetzen, die für die hiesigen Verhältnisse relevant sind. Die Leserinnen und Leser finden Hintergründe, Analysen, Interviews, Meinungen und Debatten aus dem Medienland Schweiz.

Die Redaktion besteht aus Ronnie Grob, Nick Lüthi und René Worni, mindestens eine weitere Person werde hinzukommen, sagt Paszti. Zudem kommen kompetente Gastautoren regelmässig zu Wort. In der Rubrik "Frisch ab Presse" präsentriert die Redaktion täglich einen Lektüretipp aus dem deutschen Sprachraum. Die Autoren möchten zum Diskurs anregen und Debatten anstossen. Leserinnen und Leser sind aufgerufen, sich einzubringen und an Diskussionen teilzunehmen - in den Kommentaren oder auf Facebook. In diesem Sinne entstand auch der "Debattenradar": Das Team verfolgt laufend die Medienszene und verweist auf aktuelle Debatten, welche ein Thema mit weiteren Aspekten ergänzen oder unerwartete Sichtweisen aufzeigen.

Die "Medienwoche" ist auch auf Twitter präsent. Neben eigenen Inhalten verweist die Redaktion dort fortlaufend auf aktuelle Ereignisse aus der Medienwelt. Herausgeber Paszti betreibt mit mediaforum.ch und medienjobs.ch bereits bis anhin zwei Portale für die Kommunikationsbranche. Paszti erklärt, dass die "Medienwoche“ durch die Einnahmen aus dem Verkauf von Anzeigen und Stelleninseraten finanziert werde.


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