Die Digitalisierung des Fernsehens soll in der Deutschen Schweiz bis 2011 abgeschlossen sein, in West- und Südschweiz gar bis 2008 oder 2009, wie SF-DRS-Direktorin Ingrid Deltenre am Mittwochmorgen anlässlich eines Pressefrühstücks bekannt gab. Das bedeute zusätzlichen Mittelbedarf für Transponderleistungen, Übertragungstechnologie und Marketing.
Während einer vom Bundesrat gewünschten "langen" Übergangsphase von vier Jahren werde sowohl analog, als auch digital gesendet, eine Doppelspurigkeit, die zu weiteren "substantiellen Mehrkosten" führen werde, bevor die neue Verbreitung dann zu Einsparungen bewirke.
Weil im Gegenzug aber nicht mit einer vollständigen Kompensation durch Gebühreneinnahmen zu rechnen sei, werde unter dem Strich "eher weniger als mehr Geld zur Verfügung stehen". Gegenwärtig werde analysiert, in welchem Umfang die Reduktion der Mittel das Programmbudget betreffe.

