Am Dienstag fand im Berliner Axel-Springer-Haus die 23. Verleihung des Axel-Springer-Preises für junge Journalisten statt, der laut Mitteilung bedeutendsten Auszeichnung für Nachwuchsreporter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. In den Kategorien Internet, Fernsehen, Hörfunk und Print zeichneten vier unabhängige Jurys zwölf Beiträge mit Preisgeldern von insgesamt 54'000 Euro aus.
Das sind die Gewinner
Kategorie Internet:
- 1. Preis: David Bauer, Amir Mustedanagić und Philipp Loser (vgl. Bild v.l.n.r) für "Milliarden aus der Fremde" (www.tageswoche.ch)
- 2. Preis: Tilo Jung für "Jung & Naiv" (www.youtube.com/TiloJung)
- Zwei 3. Preise: Team 13 der Axel Springer Akademie (18 Volontäre) für "wahllos.de – Deutschland deine Nichtwähler" (www.wahllos.de)
- Paul Blickle und Christian Gross für "Ein Fussballer, so teuer wie drei ICE oder 405 Merkel“ (www.zeit.de)
Kategorie Fernsehen:
- 1. Preis: Maryam Bonakdar und Anika Giese für "Faltenfrei um jeden Preis" (NDR, gesendet am 22. April 2013)
- 2. Preis: Diana Voigtländer und Nadja Mönch für "Der Alkohol, meine Eltern und ich" (MDR, gesendet am 13. März 2013)
- 3. Preis: Eva-Maria Lemke für die Rubrik "WISO-Reisen“ (ZDF, gesendet u.a. am 3. Juni 2013)
Kategorie Hörfunk:
- Zwei 1. Preise: Anna Osius für "Verfolgt und vergewaltigt – Frauen in Ägypten" (WDR 5, gesendet am 30. August 2013)
- Christiane Hawranek und Marco Maurer für Beiträge zum Thema "Die Krankenschlepper“ (B5 Aktuell, gesendet am 7. April 2013 und 14. April 2013)
Kategorie Print:
- Drei 1. Preise: Christopher Kissmann für "Machtpolitik: Das System Finzelberg“ (Magdeburger Volksstimme, 6. August 2013)
- Veronica Frenzel für "Der Preiskampf“ (Der Tagesspiegel, 17. August 2013)
- Amrai Coen für "Der Todesplan“ (Die Zeit, 25. Juli 2013)
Der Axel-Springer-Preis für junge Journalisten wurde 1991 vom Axel Springer Verlag und den Erben des Unternehmensgründers gestiftet. Er richtet sich an Autoren, die bei Veröffentlichung ihrer Beiträge nicht älter als 33 Jahre alt waren. Die Axel Springer Akademie vergibt die Auszeichnung jährlich rund um den Geburtstag Axel Springers. Die ersten Plätze sind mit je 6000 Euro, die zweiten Plätze mit je 4000 Euro und die dritten Plätze mit je 2000 Euro dotiert. (pd)
Bild: Screenshot axel-springer-preis.de

