25.09.2014

Blick am Abend

Emma Watsons Botschaft ins Gegenteil verkehrt

Rede der UN-Sonderbotschafterin als anti-feministischen Appell dargestellt.

Die Schauspielerin Emma Watson ist seit Juni auch UN-Sonderbotschafterin für Frauen- und Männerrechte. In dieser Funktion hat sie am Wochenende eine Rede vor den Vereinten Nationen gehalten und für die Initiative "HeForShe" geworben, die Männer dazu aufruft, sich für Frauenrechte einzusetzen.

Neben Lob und Kritik lieferte der "Blick am Abend" gemäss bildblog.de eine ganz eigene Interpretation der Rede. Im Artikel hiess es, dass Watson vor allem die Männer als Opfer sehe. "Feminismus hat heute viel mit Männer-Hass zu tun", zitierte der "BaA" Watson. "Das muss aufhören!"

Tatsächlich sagte Watson in ihrer Rede, die bildblog.de vorliegt, aber folgendes: "[...] the more I have talked to about feminism the more I’ve realised that fighting for women’s rights has too often become synonymous with man-hating. If there is one thing I know for certain, it is that this has to stop."

Aus einer feministischen Rede wurde demnach ein beinahe schon anti-feministischer Appell, so bildblog.de weiter. Die Boulevardzeitung habe es also geschafft, Watsons Botschaft ins Gegenteil zu verkehren. (bildblog.de)

 


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