An der heutigen Mitgliederversammlung von Schweizer Medien in Lausanne hat Präsident Filippo Lombardi mit klaren Worten den Entscheid des Bundesrates zur Aufrechterhaltung des Online-Werbeverbotes in der Radio- und Fernsehkonzession begrüsst. Damit werde das bestehende Gleichgewicht in der Schweizerischen Medienlandschaft zwischen den privaten Medienanbietern und der gebührenfinanzierten SRG weitgehend gewahrt.
Dem zurücktretenden Filippo Lombardi sprachen Präsidium und Mitglieder ihren Dank für seinen grossen Einsatz im Verlegerverband aus. Er wird weiterhin als Mitglied dem Verband angehören. Neu in das Präsidium gewählt wurde Filippo Leutenegger, Verleger und Verwaltungsratspräsident der Basler Mediengruppe, wohnhaft in Zürich.
Die Verbandsleitung präsentierte den Verbandmitgliedern zudem eine Vielzahl laufender Aktionen und Projekte und zeigte sich auch finanziell in solidem Zustand. Für die Rechnung 2011 konnte ein Gewinn von CHF 11'316.36 ausgewiesen werden (inklusive Finanzerträge und nach Abzug der Rückstellungen für laufende Projekte 2012). Der gegenüber dem Vorjahr geringere Ertrag widerspiegelt die Situation bei den Printmedien, da die Mitgliederbeiträge auf den Auflagezahlen basieren und diese auch im laufenden Geschäftsjahr abgenommen haben. (pd)

