Das Interview mit Charles von Graffenried fand anlässlich der Lancierung des Schweizer Medienpreises statt. Gegenüber "persönlich" hat er sich damals über seine Motivation, sein verlegerisches Credo und das "von in seinem Namen geäussert. Zum Interview:
Herr von Graffenried, herzliche Gratulation zum Schweizer Medienpreis. Was war eigentliche die Motivation für dieses Engagement?
Der Schweizer Medienpreis, welcher dieses Jahr erstmals verliehen wird, ist eigentlich die logische Fortsetzung des BZ-Preises für Lokaljournalismus, den wir 1986 bei der Gründung unseres Druckzentrums für die damals siebenjährige BZ am Nordring von Bern ins Leben gerufen haben. Wir haben damals die Druckereien in Langnau, Münsingen und Bern neu konzipiert. Dabei kamen wir auf die Idee, dem Schweizer Lokaljournalismus, der gegenüber den Mantelressorts Ausland, Inland, Wirtschaft etc. für Journalisten oft als Anfängerressort bezeichnet wurde, eine würdige Plattform zu geben.

Die Gretchenfrage lautet oft: Gibt es überhaupt einen effektiven Lokaljournalismus?
Natürlich gibt es das: Das wahre Leben fast jedes Menschen findet schlussendlich primär im lokalen Raum statt.
Benutzen Sie das Internet?
Ja, nun auch mit dem iPad. Trotzdem bin ich ein Zeitungsmensch geblieben. Jeden Morgen um viertel nach sechs überfliege ich die vier im Briefkasten meines Domizils befindlichen Tageszeitungen BZ, Bund, Tagi und NZZ.
Das ganze Interview mit Charles von Graffenried lesen Sie hier.

