Die UBS- und Credit-Suisse-CEOs Sergio Ermotti und Brady Dougan hatten Jahr 2012 die grösste Medienpräsenz, wie die Zeitung "Der Sonntag" berichtet. Ganze 1'094 Artikel enthielten im vergangenen Jahr den Namen Sergio Ermotti. Der UBS-Chef war mehr als jeder andere amtierende Firmenvertreter Thema eines Artikels. Doch der Tessiner ist nicht der einzige Banker, der 2012 die schreibende Zunft auf Trab hielt. Sechs Banker sind in den Top Ten vertreten, wie eine "Sonntag"-Auswertung der Schweizerischen Mediendatenbank SMD zeigt. Mit rund 300 Artikeln weniger rangiert Credit-Suisse-Chef Brady Dougan auf Platz 2. Samih Sawiris, Inhaber des Hotel- und Immobilienkonzerns Orascom, verhindert ein reines Banker-Podest als Dritter. Denn hinter ihm folgt bereits Josef Ackermann, seinerseits bis Mai Chef der Deutschen Bank und seit März Präsident des Versicherungskonzerns Zurich.
Erweitert man die Analyse-Kriterien, also nicht nur amtierende Firmenchefs, zeigt sich ein anderes Bild. So bringt es beispielsweise Bundeskanzlerin Angela Merkel auf 8'100 Artikel, Tennis-Ass Roger Federer auf 9'300, und US-Präsident Barack Obama auf 13'800 rund 3'000 mehr als "Gott". Die Auswertung des "Sonntags" basiert auf der Schweizer Mediendatenbank. Diese archiviert die Texte der bedeutendsten Schweizer Medientitel sowie einiger internationaler Periodika. ("Der Sonntag")

