26.06.2012

Stocks

Erscheint nur noch jeden Monat

Das Anlegermagazin richtet sich neu aus.

Volatile Zeiten bei Stocks: Wie viele andere Titel der Finanzpresse leidet auch Stocks, das Schweizer Anleger-Magazin, unter beträchtlichen Leser- und Umsatzeinbussen. Wie persoenlich.com erfahren hat, stellt Axel Springer deshalb finanzen.ch und das Magazin "Stocks" neu auf. Eine einschneidende Änderung dabei: Stocks erscheint ab sofort nicht mehr alle zwei Wochen, sondern nur noch monatlich. Statt wie bisher 23 Ausgaben, sind es künftig nur noch 12 Ausgaben im Jahr.

finanzen.ch entwickelt sich hoffnungsvoll

Im Gegensatz zur Printausgabe steigen jedoch auf der Onlineplattform finanzen.ch die Leserzahlen hoffnungsvoll. In den letzten Monaten hätten sich die Nutzer- und Umsatzzahlen der Webseite grossartig entwickelt (2'361'109 PI im Mai: vgl. net-metrix.ch), daher habe sich Axel Springer Schweiz entschieden, das Magazin strategisch und publizistisch neu auszurichten. Wie Jörg Tobuschat, Geschäftsführer Programm- und Wirtschaftsmedien bei Axel Springer Schweiz erklärt, wird Stocks künftig hintergründigen Magazinjournalismus bieten, rund um die Themen Aktien, Fond, strukturierte Produkte, Obligationen, Immobilien, Vorsorge und alternative Finanzanlagen.

Höhere Qualität im Printmagazin

"Damit wird Stocks gemeinsam mit finanzen.ch zur führenden crossmedialen Anlegermarke der Schweiz", so Tobuschat. "Die Leser erwarten vertiefende und hintergründige Berichterstattung von Stocks, kurzfristige Informationen werden heutzutage online oder mobil bezogen. Dies belegt eindrücklich die explosionsartige Entwicklung unserer Nutzer und Umsatzzahlen bei finanzen.ch." Im Duo mit finanzen.ch werde Stocks künftig der strategische Begleiter für Anlageentscheidungen, quasi das Anlagemagazin mit Realtimekursen. "Wir verlängern somit die Produktionszeit einer Print-Ausgabe und können damit das Qualitätsniveau anheben und den Ansprüchen unserer Leser gerecht werden", so Tobuschat.

Stellenanzahl bleibt gleich

Neben der publizistischen Neuausrichtung arbeitet die Stocks-Redaktion an einem aufgefrischten Layout. Der Heftumfang soll grösser werden. Zudem setzt man auf bessere Papierqualität und Klebe- statt Heftbindung. Die Redesign-Ergebnisse werden Ende August vorliegen. "Seien Sie gespannt: ein echter Relaunch, nicht nur ein Facelifting", verspricht Tobuschat.

Die Neuausrichtung wird keinen Stellenabbau zur Folge haben. "Dadurch, dass Stocks die redaktionelle Leistung qualitativ höher positionieren will, werden alle 21 Redaktoren weiterbeschäftigt werden können", so Tobuschat. (eh)


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