Der Clinch zwischen Medienpionier Roger Schawinski und dem ehemaligen Fernsehchef Peter Schellenberg geht weiter. Vergangene Woche hatte Schellenberg Schawinskis Sendung auf dem Informationsportal infosperber.ch stark kritisiert und einen Bezug zur legendären Peter-Uebersax-Sendung von 1984 gemacht, welche zur fristlosen Entlassung von Moderator Heiner Gautschy führte (persoenlich.com berichtete).
Dass er auch Schawinskis Absetzung verlange, sei aber zu weit hergeholt, äusserte sich der langjährige Programmdirektor am Dienstag auf infosperber.ch. Schellenberg wörtlich: "Ich habe noch nie die Absetzung einer Sendung oder eines Moderators gefordert und werde es auch nie machen. Das gestehe ich mir nicht zu. Mein Schwerpunkt lag auf der Frage, nach der in der SRG üblichen Unterstellung von Programmschaffenden in der Verantwortungshierarchie. Sie wurde, meines Wissens, nie publiziert, müsste aber in einem Organigramm intern festgelegt sein. Es gilt wohl immer noch die Regelung in der Konzession: "Niemand hat das Recht auf Kamera und Mikrophon". (ma)

