24.10.2011

"Woz"

Feiert ihren Dreissigsten

Am Donnerstag gibts einen Sonderbund und ein Fest.

Bereits seit 1981 berichten die Redaktorinnen und Redaktoren der unabhängigen "Wochenzeitung" ("Woz") wöchentlich aus dem In- und Ausland. Dabei beleuchten sie immer wieder Aspekte, die in anderen Medien nicht oder kaum angesprochen werden.

Nach einigen Krisen in ihrer Geschichte ist es der "Woz" in den letzten sechs Jahren gelungen, stabile Strukturen zu schaffen, die es ermöglichen, sich aufs Kerngeschäft zu konzentrieren. Wurde sie in den Anfängen noch belächelt, so mauserte sich die "Woz" über die Jahre zum ernst zu nehmenden Medium. Seit einem Jahr erscheint sie erst noch mit geliftetem Layout. Auch abonnieren immer mehr Leute die "Woz", die Auflage hat in den letzten Jahren markant zugenommen.

Allein im letzten Jahr stieg die Abonnenten-Zahl gemäss Wemf um über acht Prozent auf 15'737. Und die Reichweite kletterte gar um 16 Prozent auf 114'000. Zudem unterstützen viele Leser die "Woz" mit Spenden oder sind Mitglied des Fördervereins "ProWoz", der mit seinem Recherchierfonds der Redaktion aufwendige Artikel ermöglicht.

Sonderbund und Jubiläumsfest

In der nächsten Ausgabe vom 27. Oktober erscheint ein achtzehnseitiger Sonderbund zum diesjährigen Jubiläum. Darin geht es um Geschichte und Gegenwart der "Woz". Ausserdem wird sechs Gerüchten über die "Woz" nachgegangen, unter anderem: "Hat die "Woz" tatsächlich Gaddafi besucht?" Auch eine Abonnentin der ersten Stunde und eine junge Neuleserin kommen zu Wort und erzählen, warum sie die "Woz" schätzen.

Schliesslich gibt es noch eine ganze Seite Best-of-"Woznews". Diese Kolumne wirft seit der ersten Ausgabe einen heiteren Blick auf eigene und fremde Medienmissgeschicke. Ein Poster der "Woz"-Belegschaft sowie Werbemotive der letzten 30 Jahre runden den Jubiläumsbund ab. Ab acht Uhr Abends feiert die "Woz" ihren runden Geburtstag auch mit einem grossen Fest im Zürcher Club Kanzlei. (pd/sda/sl)


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