In mehreren Interviews äusserte sich Jörg Kachelmann in diesen Tagen zum Prozess um seine angebliche Vergewaltigung. Auch sein Verteidiger Johann Schwenn und Kachelmanns Medienanwalt Ralf Hoecker haben in einigen TV-Talkshows über die Zukunft des Wettermoderators diskutiert. Nun sucht auch Kachelmanns frühere Geliebte, die Radiomoderation Claudia D., den Auftritt in der Öffentlichkeit. Bei Burdas "Bunte" zeigt sie sich erstmals unverpixelt auf dem Titel - angeblich als Reaktion auf das "heuchlerische Interview" von Kachelmann in der "Zeit". Im Interview wirft sie Kachelmann "gezielte Hetzkampagnen" vor, er versuche auch weiterhin, sie "zu quälen und zu terrorisieren".
"Ich bin keine rachsüchtige Lügnerin", stellt sie im großen "Bunte"-Interview klar. Sie bereut heute ihre Anzeige: "Ich würde jeder Frau abraten, ihren Peiniger anzuzeigen, wenn dieser reich ist und sich mit Geld freikaufen kann." Dazu kommt die "Hexenjagd", die auf Claudia D. veranstaltet wird. "Man hat versucht, mich mit gezielten Hetzkampagnen zugrunde zu richten und in den Selbstmord zu treiben." Claudias Erklärung für den öffentlichen Hass gegen sie: "Dem lustigen Wetteronkel aus dem Fernsehen traut man schließlich nichts Böses zu, weil die Öffentlichkeit ja nicht ahnt, was wirklich hinter seiner Maske steckt. Ich hatte von Anfang an keine Chance gegen ihn. Bei mir hieß es stets, ich wolle mich nur rächen, mich wichtig machen und von seinem Geld profitieren."

