09.04.2008

"Spiegel"

Fusion von Print- und Online-Redaktion nicht undenkbar

Aussagen von Verlagsleiter Oliver Bismarck erstaunen Fachwelt.

"Spiegel"-Verlagsleiter Oliver Bismarck schliesst eine Zusammenlegung des gedruckten Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" und Spiegel Online für die Zukunft nicht aus. "Falls eines Tages die Anzeigenerlöse und die verkauften Auflagen auch bei uns sinken sollten, wird sich auch der 'Spiegel' die Frage nach einer stärkeren Zusammenarbeit oder Zusammenlegung beider Redaktionen stellen müssen", sagte er am Dienstagabend im Rahmen einer Podiumsdiskussion, wie das deutsche Branchenportal horizont.net berichtet.

Bisher galt die Fusion von Online- und Printredaktion von Wochentiteln -- im Gegensatz zu den Tageszeitungen -- als schwierig. Dass man sich gerade beim "Spiegel", dessen Printredaktion für sein Streben nach Autonimie bekannt ist, Gedanken darüber macht, erstaunt die deutsche Fachpresse. So haben sich im letzten Jahr sowohl der damalige Chefredakteur von Spiegel Online, Mathias Müller von Blumencron als auch der Geschäftsführer des Spiegelverlags, Mario Frank gegen eine Fusion ausgesprochen.


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