Nach der Intervention des Mitte-Nationalrats und Parteiprädisdenten meldete sich ein Medienanwalt noch eine Etage höher – bei Pfisters Parteikollege Jean-Michel Cina, dem SRG-Verwaltungsratspräsidenten. Insgesamt waren mehrere Anwälte involviert.
Im Gespräch mit SonntagsBlick hält Pfister fest, er habe die redaktionelle Arbeit nicht beeinflussen, sondern die SRG darauf aufmerksam machen wollen, dass sie die Persönlichkeitsrechte von allen Mitarbeitenden und damit auch von Mitte-Generalsekretärin Gianna Luzio zu respektieren hätten – auch Luzios Führungsstil war Thema des RTS-Beitrages.
Partei-intern geht die Diskussion derweil weiter. Nach Informationen von SonntagsBlick haben sich sieben ehemalige Mitarbeitende in einem Schreiben an das Parteipräsidium gewandt – dieses Mal mit vollem Namen und nicht wie bislang anonym. Sie fordern eine unabhängige Aufarbeitung von Missständen auf dem Mitte-Generalsekretariat. (pd/nil)

