04.09.2017

Ringier

Gerhard Schröder bleibt Berater

Trotz seinem Engagement beim russischen Staatskonzern Rosneft, arbeitet der Altkanzler Deutschlands weiterhin für Ringier.
Ringier: Gerhard Schröder bleibt Berater
Gerhard Schröder, fotografiert vor einem Jahr am SwissMediaForum im KKL Luzern (Bild: swissmediaforum.ch)

Altkanzler Gerhard Schröder wird nicht nur zur Belastung für die SPD, er könnte es auch für Ringier werden. Dass er bald Verwaltungsrat, ja vielleicht sogar Verwaltungsratspräsident des russischen Energiekonzerns Rosneft werden könnte, wird nicht nur in Deutschland öffentlich kritisiert. Auch Ringier-intern forderten «manche Angestellte», dass das Mandat beendet werden müsse. Dies schreibt die «NZZ am Sonntag» in ihrer aktuellen Ausgabe.

Doch die Chefs an der Dufourstrasse sehen keinen Grund, die Zusammenarbeit, welche seit 2005 existiert, zu beenden. «Gerhard Schröder ist ein erfahrener Staatsmann mit herausragenden politischen, diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen und fungiert als angesehener Berater in diversen Institutionen. Im Hause Ringier berät er Verleger Michael Ringier und die Geschäftsleitung mit seinem umfassenden Know-how im Bereich der internationalen Geschäftsfelder. Herr Schröders Bedeutung für Ringier wird durch sein privates Engagement in Russland nicht beeinträchtigt», zitiert die nzzas.ch Ringier-Kommunikationschef René Beutner.

Laut nzzas.ch hilft Schröder Ringier, indem er dem Unternehmen als Türöffner in Ländern Osteuropas und im Fernen Osten dient. (eh)



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