Der Buchverlag der Berner Firma Hallwag, der im Frühjahr an das deutsche Verlagshaus Gräfe und Unzer verkauft worden ist, wird in Bern nun doch nicht weitergeführt. Sechs Arbeitsplätze sind davon betroffen. Wie Beat Koelliker vom Buchverlag zu einem Bericht in der Berner Zeitung vom Mittwoch sagte, sei die Aufgabe des Standorts Bern eine Folge der wirtschaftlichen Lage, die sich seit dem Frühjahr ungünstig entwickelt habe. Gräfe und Unzer hat eine starke Stellung im Ratgebersegment Kochen. Hallwag ist Marktführer rund um das Thema Wein, was ins Programm des deutschen Verlags passt. Nun werden die in Bern verbliebenen Verlagsaktivitäten nach München verlegt. Die Betroffenen können dort arbeiten oder als Freie weiter beschäftigt werden.
Kartenverlag bleibt

