11.01.2012

NZZ

Hält neu 49 Prozent an adwebster

Online-Werbenetz hat Österreich im Visier.

Die NZZ-Mediengruppe übernimmt eine Minderheit an der adwebster GmbH. Beide wollen auf qualitativ höchster Ebene die Entwicklung des Online-Werbegeschäfts vorantreiben, insbesondere auch im deutschsprachigen Ausland. Entsprechend werden demnächst die ersten Aktivitäten im österreichischen Markt aufgenommen.

Nach erfolgreicher Markteinführung in der Schweiz soll noch im ersten Quartal 2012 das neuartige Erfolgskonzept von adwebster auch in Österreich eingeführt werden. "Mit Blick auf unsere geplante Expansion in weitere Länder haben wir uns auf die Suche nach einem starken Partner gemacht, welcher in Bezug auf Qualität, Innovation sowie Nachhaltigkeit dieselben Vorstellungen hat wie wir. Die NZZ-Mediengruppe ist ein solcher Partner", wird Andreas Nigg, Gründer und CEO von adwebster in einer Mitteilung zitiert.

Remo Prinz, Martin Widmer und Raphael Oppenheim, die Mitbegründer und Partner der Digitalagentur Serranetga und des Online-Vermarkters Stailamedia, haben Adwebster zusammen mit Andreas Nigg aufgebaut. Wie sie in einer kurzen Mitteilung schreiben, haben die drei am Mittwoch ihre Anteile von 49 Prozent an die NZZ-Mediengruppe verkauft. Die Mehrheit bleibe bei Gründer und CEO Nigg.

Wie die NZZ in ihrer Mitteilung ausführt, ist adwebster ein junges Unternehmen mit neuartiger Technologie, die den Schweizer Online-Werbemarkt effizienter gestaltet und damit sowohl Werbetreibende als auch Website-Betreiber anspricht (vgl. auch Bericht vom 18. August 2011 auf persoenlich.com). Erstere können dank intelligentem Targeting mit anonymisierten User-Profilen ihre Werbung gezielter und deshalb kostengünstiger placieren. Dabei stehen ihnen innovative Lösungen zur Auslieferung ihrer Online-Kampagnen, Mobile- sowie Video-Werbung zur Verfügung. Für Website-Betreiber optimiert adwebster durch sogenanntes Yield Management mittels Schnittstellen die gängigen Netzwerke, z. B. Google AdSense oder Affiliate-Netzwerke, und ermöglicht so eine signifikant bessere Monetarisierung. (pd/eh)


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