05.05.2011

"Blick"

Hakan Yakin klagt gegen Boulevardpresse

Spricht von bösen Unterstellungen.

Rolf Fringer hatte einen Tag nach der 1:2-Niederlage bei den Grasshoppers am vergangenen Sonntag seinen Captain und Spielmacher Hakan Yakin abgesetzt. Nach dem Spiel im Zürcher Letzigrund hatte der Trainer sich mit Präsident Walter Stierli ein Wortgefecht geliefert. Danach wurde er freigestellt. Nun rätselt die Schweizer Fussballwelt, ob Fringer im Endeffekt über Yakin gestolpert ist. Der ehemalige Nationalspieler Kubilay Türkyilmaz bezichtigt Yakin in seiner Kolumne im "Blick" sogar des Mobbings. Gegenüber tagesanzeiger.ch nimmt Yakin nun Stellung: "Das ist absoluter Quatsch und eine Erfindung der Boulevardpresse, die eine Hetzjagd auf meine Person lanciert hat". Er spricht von bösen Unterstellungen und will klagen.

Er habe wegen Kreditschädigung rechtliche Schritte gegen den "Blick" und den Autor der Kolumne eingeleitet. "Ich habe Türkyilmaz in den letzten zwei Jahren nie an einem Training des FC Luzern gesehen. Kubi hat keine Ahnung, was bei uns im Verein geht, er kennt das Innenleben überhaupt nicht", so Yakin. Er sei weder der Königsmörder von Fringer noch habe er gegen den Trainer gearbeitet oder diesen gar weggemobbt.


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