Hannes Britschgi verlässt seinen Posten aus familiären und gesundheitlichen Gründen. Das schreibt Gründer Urs P. Gasche in einem Beitrag in eigener Sache. Auf Britschgi folgt mit Marco Diener ein Mitglied der bestehenden Redaktion. Diener gehört ihr seit 2022 an und schreibt regelmässig über Medien und Sprache. Zuvor war er Redaktor bei der Berner Zeitung sowie bei K-Tipp und Saldo.
Der langjährige Fernseh- und Zeitungsjournalist (Rundschau, Sonntagsblick) sowie Leiter der Ringier-Journalistenschule hatte die Redaktionsleitung per 1. Juli 2025 übernommen. Britschgi folgte auf Gasche, der Infosperber während 14 Jahren aufgebaut und geführt hatte (persoenlich.com berichtete). Gleichzeitig wählte ihn der Stiftungsrat der Schweizerischen Stiftung zur Förderung unabhängiger Information (SSUI) zum Präsidenten. Die SSUI gibt den Infosperber heraus.
Das Stiftungspräsidium gibt Britschgi im November ab. Für seine Nachfolge sucht die Stiftung eine unabhängige Person mit Erfahrung in einer NGO oder einem Unternehmen.
Stiftungsrat und Redaktion seien Britschgi «ausserordentlich dankbar» und könnten auf seine Fachkenntnisse weiter zurückgreifen.
Am 1. August endete zudem eine der ältesten Rubriken der Online-Zeitung: Daniel Goldstein hat am Samstag seine letzte «Sprachlupe» veröffentlicht. Seit dem Start von Infosperber vor fünfzehn Jahren seien 432 Folgen erschienen, schreibt Gasche. Goldstein, langjähriger Redaktor am Bund, hatte die Sprachkolumne ursprünglich für die Berner Tageszeitung verfasst. (nil)


