01.07.2025

Infosperber

Hannes Britschgi wird neuer Leiter

Der ehemalige Ringier-Journalistenschul-Leiter übernimmt das Präsidium und die Redaktionsleitung.

Der Stiftungsrat der Schweizerischen Stiftung zur Förderung unabhängiger Information (SSUI) hat Hannes Britschgi zum neuen Präsidenten gewählt. Der ehemalige Leiter der Ringier-Journalistenschule übernimmt gleichzeitig die Redaktionsleitung von Infosperber, wie es in einem Artikel in eigener Sache heisst.

Britschgi löst Urs P. Gasche ab, der die Online-Zeitung während 14 Jahren aufgebaut hat. Gasche bleibt Mitglied des sechsköpfigen Stiftungsrats und will sich weiterhin publizistisch für Infosperber engagieren.

Der neue Leiter verfügt über eine breite Medienerfahrung. Nach einem Rechtsstudium in Bern war er fünfzehn Jahre beim Schweizer Fernsehen tätig, unter anderem als Redaktionsleiter von «Kassensturz» und «Rundschau». Für seine Interviews im Politmagazin «Rundschau» erhielt er 1997 den Tele-Preis. 2001 wechselte Britschgi in den Print-Journalismus und führte drei Jahre lang das Nachrichtenmagazin Facts als Chefredaktor. Später war er Chefredaktor des SonntagsBlicks und von 2011 bis 2022 Leiter der Ringier-Journalistenschule (persoenlich.com berichtete).

Der neue Leiter war zuvor als Fernseh- und Zeitungsjournalist tätig. Gasche bezeichnete ihn als «faktenorientierten, hartnäckigen und mutigen Journalisten». Die beiden arbeiteten bereits beim «Kassensturz» zusammen.

Infosperber finanziert sich ausschliesslich über Spenden der Leserschaft. Nicht-redaktionelle Aufgaben wie Buchhaltung, Marketing und IT-Unterstützung werden von unbezahlten Freiwilligen aus der Leserschaft übernommen.

Die Online-Zeitung publiziert täglich zwei bis drei Artikel und Kommentare. Sie versteht sich als Zweitmedium, das grosse Medien mit zusätzlichen Informationen und Analysen ergänzen will.

Laut Statuten dürfen Stiftungsratsmitglieder keine führende Position in gewinnorientierten Medienunternehmen innehaben oder an solchen finanziell beteiligt sein. Dies soll die redaktionelle Unabhängigkeit von Verlagskonzernen, Lobbys und Inserenten gewährleisten. (pd/cbe)


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