05.11.2012

Tagi

"Ich sehe keine Enttäuschung bei den Kollegen"

Res Strehle zu seinem neuen Job.

Herr Strehle, Gratulation zu Ihrem jüngsten Karriereschritt. Morgen haben Sie Ihren ersten Arbeitstag als Tagi-Chefredaktor, was werden Sie an diesem Tag machen?

Nicht besonders spektakulär: Sitzungen von morgens 9 Uhr bis abends 18 Uhr, dazwischen ein Rundgang durch den Neubau.

Das Personal bleibt mit Ihnen, Peter Wälty, Markus Eisenhut, Michael Marti und Arthur Rutishauser dasselbe. Ändert sich mit dem neusten Personalentscheid in der Chefredaktion überhaupt etwas?

Die Aufgaben werden neu verteilt: Peter Wälty wird mein Stellvertreter, Markus Eisenhut, Arthur Rutishauser und Michael Marti übernehmen neue Aufgaben in der konvergenten Redaktion. Leider verlässt uns Andreas Dietrich. Das ist schade, er hat hier einen sehr guten Job gemacht, unsere i-Pad-Ausgabe steht hervorragend da.

Markus Eisenhut ist jetzt Redaktions-Manager. Was beinhaltet dieser Posten genau?

Budgetplanung, Planung der personellen Ressourcen, Optimierung der internen Abläufe, Raum, IT. Ausserdem wird Markus Eisenhut weiterhin Tagesleitungen übernehmen und in der Chefredaktion für mindestens ein Ressort zuständig sein.

Wie sind Ihre und Eisenhuts Rolle nun in Abgrenzung zueinander definiert ?

Ich sehe keine Abgrenzungsprobleme. Markus Eisenhut hat genau definierte Aufgabenbereiche, ich leite die Chefredaktion.

Ihre Kollegen Wälty und Eisenhut werden enttäuscht sein, dass sie selbst nicht Chefredaktor geworden sind. Erschwert diese Situation Ihre künftige Tätigkeit als Chefredaktor?

Ich sehe keine Enttäuschung bei den beiden Kollegen: Peter freut sich auf seine neue Aufgabe in der fusionierten Redaktion und Markus hat mir versichert, dass er auch in seiner neuen Aufgabe voll dabei ist.

Wie weit sind die Entwicklungen in Sachen Konvergenz schon?

Die Bestandesaufnahme beider Redaktionen ist abgeschlossen. Jetzt sind wir daran, das Modell für eine fusionierte Redaktion zu entwerfen, aus der alle Kanäle inhaltlich bespielt werden. Danach werden wir die Leitplanken haben, innerhalb derer sich die konvergenten Ressorts aufstellen.

Interview: Benedict Neff


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