Die Inserate in der Schweizer Presse haben seit Jahresbeginn zugenommen. Nach einem Plus von 2,1 Prozent im Januar erhöhten sich die Inserate-Einnahmen auch im Februar um 5,9 Prozent auf 152,1 Mio. Franken. Deutlich zugenommen haben erneut die Einnahmen aus Stellenanzeigen (+11,2 Prozent auf 27,9 Mio. Franken), wie der am Mittwoch veröffentlichten WEMF-Inseratestatistik zu entnehmen ist. Wiederum einen Rückgang gab es jedoch bei den Liegenschaftsanzeigen (-10,2 Prozent auf 6,8 Mio. Franken).
Die kommerziellen Anzeigen (+4,8 Prozent auf 109,0 Mio. Franken) legten deutlich zu. Um etwas mehr als ein Fünftel stiegen die Einnahmen aus Prospektbeilagen (8,4 Mio. Franken). Alle Printmediengattungen mit Ausnahme der Spezialpresse (-2,4 Prozent) profitierten von den zusätzlichen Inseraten.
Am meisten zulegen konnten die Sonntagspresse (+16,0 Prozent), die Fachpresse (+12,5 Prozent) und die Finanz- und Wirtschaftspresse (+6,1 Prozent). Die Tagespresse, die mit 89,8 Mio. Fr. den grössten Anteil an den Inserateeinnahmen verbucht, legte ebenfalls um 6,1 Prozent zu. Etwas geringer waren die Zuwächse bei der regionalen Wochenpresse (+2,6 Prozent) und der Publikumspresse (+4,7 Prozent).

