Erneut hat ein Grosskonzern den Schritt in die virtuelle Welt von Second Life gewagt: Der amerikanische Nachrichtensender CNN International hat eine eigene Insel eröffnet. Auf dem "I-Report hub" dreht sich alles rund um Kommunikation in Second Life.
Für CNN sei es das Ziel herauszufinden, wie virtuelle Welten funktionieren und zu erfahren, welche Art von News die SL-Bewohner interessieren, sagte Susan Grant, die Vizepräsidentin von CNN News Services, in einem Interview. Den Schwerpunkt dabei legt CNN auf user-generated content. News-Beiträge also, die von den SL-Bewohnern selbst geschrieben und von CNN publiziert werden.
Doch CNN begnügt sich in diesem Projekt nicht damit, Einwegkommunikation zu betreiben, sondern sucht den Dialog mit den virtuellen Reportern: Auf dem I-Report hub werden wöchentlich Diskussionen veranstaltet, bei denen Redaktoren von CNN die eingereichten Beiträge mit den SL-Bewohnern diskutieren und auch Feedbacks geben können.

