In den Schweizer Printmedien wurden im November dieses Jahres weniger Inserate geschaltet als im Vorjahr. Die Einnahmen gingen um 9,7 Prozent auf 150,6 Mio. Franken zurück, wie die Wemf AG für Werbemittelforschung in ihrer jüngsten Statistik ermittelte. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 24,8 Prozent weniger Stellenanzeigen geschaltet. Diese machen im Gesamtmarkt noch 10,5 Mio. Franken aus. Am meisten inseriert wird über kommerzielle Anzeigen, die auch die Wahlinserate umfassen. Im November trugen sie 122,9 Mio. Franken bei. Das entspricht einer Abnahme von 8,9 Prozent.
Besonders stark litt die Publikumspresse. Die Einnahmen aus Inseraten gingen bei diesen Printprodukten um 17,3 Prozent auf 20,8 Mio. Franken zurück. Zulegen konnte einzig die Regionale Wochenpresse mit einem Plus von 7 Prozent. Sie generierte Einnahmen von 3,8 Mio. Franken. Die Tagespresse verlor ebenfalls: Insgesamt wurden in den Schweizer Tageszeitungen noch für 75,7 Mio. Franken Inserate geschaltet, ein Minus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. (sda)

