10.07.2019

SRF

Jeder Dritte schaut einen SRF-Sender

SRF erreicht im Fernsehen einen Marktanteil von 32,3 Prozent und im Radio täglich 2,5 Millionen Personen.

Im Fernsehen hätten SRF 1, SRF zwei und SRF info zusammen von Januar bis Juni einen Marktanteil von 32,3 Prozent erreicht. Zur Sendezeit, am Abend zwischen 19 und 22.30 Uhr, sei der Marktanteil bei 39,7 Prozent gelegen. Die «Tagesschau»-Hauptausgabe würden noch immer täglich 50,4 Prozent aller Fernsehzuschauenden verfolgen, heisst es in einer Mitteilung.

Die erfolgreichste SRF-1-Sendung im ersten Halbjahr neben «Tagesschau» und «Meteo» sei die Jubiläumsausgabe von «Auf und davon» mit durchschnittlich 867'000 Zuschauenden. Das Samstagabendspecial – auch im Onlineangebot: Mit 216'000 Videostarts bei Play SRF und Youtube sei «Auf und davon – Das Jubiläum» die meistaufgerufene Fernsehsendung aus dem Jahr 2019.

Noch einmal Spitzenwerte habe zum Abschluss auch die SRF-Serie «Der Bestatter» erreicht mit 798'000 Zuschauenden beim Serienfinale. Die Wandersendungen mit Nik Hartmann hätten das Publikum sowohl im Winter wie auch im Sommer in seinen Bann gezogen – mit im Schnitt 560'000 Zuschauenden für «SRF bi de Lüt – Winter Wunderland» respektive 523'000 Zuschauenden für «Wunderland Spezial». Beim Finale zum «Eurovision Song Contest» fieberten 675'000 Personen mit. Der «ESC»-Halbfinal mit dem Schweizer Beitrag war mit 430’000 Zuschauenden gar die erfolgreichste Nicht-Sportsendung auf SRF zwei im ersten Halbjahr.

Mit Sportangebot gepunktet

Meist gesehene Sendung im ersten Halbjahr sei die Liveübertragung der traditionellen Lauberhorn-Abfahrt gewesen, bei der im Schnitt 880'000 Skifans mitfieberten. Die WM-Abfahrt mit der Silbermedaille für Corinne Suter verfolgten 723'000 Personen bei SRF zwei. Neben den Liveübertragungen im Fernsehen schätzten die Skifans auch das Onlineangebot zur Alpinen Ski-WM in Åre: Die SRF-Sport-Website und die Sport-App hätten während der gesamten WM-Dauer über 9 Millionen Visits verzeichnet – eine Zunahme der Visits von über 60 Prozent gegenüber der Heim-WM in St. Moritz vor zwei Jahren.

Die sechs Radiosender von SRF verbuchten zwischen Januar und Juni einen Marktanteil von 55 Prozent. Damit bleibe der Marktanteil von Radio SRF im Vergleich zum Vorjahressemester stabil. Die tägliche Reichweite für die SRF-Radiofamilie lag bei 2,5 Millionen Personen. Reto Scherrers Reise mit dem E-Bike durch die Schweiz im Rahmen von «Querfeldeins» bei Radio SRF 1 verfolgten im Schnitt pro Tag 1,3 Millionen Menschen. Mit der Spezialwoche «SRF 3 – Simmer Schwiiz» über das Zusammenleben in der Schweiz habe Radio SRF 3 täglich rund 1,3 Millionen Hörerinnen und Hörer erreicht. Für viele Radiohörende fix zum Tagesablauf gehörten die beiden Informationssendungen «Rendez-vous» mit 570'000, respektive «Echo der Zeit» mit 365'000 Hörenden pro Tag.

Im Onlineangebot treffe die Webserie «True Talk» auch nach sieben Staffeln den Nerv der Userinnen und User, heute 23,6 Millionen Videostarts. Die Videos zu den Staffeln 1 bis 3 von «Nr. 47», der ersten fiktionalen Webserie von SRF, seien bislang über 2,3 Millionen Mal gestartet worden. Beim jungen Publikum ebenfalls sehr beliebt seien die erste Youtube-Morgenshow «Zwei am Morgen» mit bisher 7,9 Millionen Videostarts. Alle drei Webserien würden grösstenteils von der angestrebten Zielgruppe der unter 35-Jährigen konsumiert, deren Anteil an der Nutzung bei Youtube bei über 85 Prozent liege. (pd/log)



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Kommentare

  • Gubler Max, 11.07.2019 15:27 Uhr
    Radio SRF1 ist nach wie vor das meistgehörte Radio. Verwundert nicht: Das Informationsangebot ist immer noch sehr gut. Leider hinkt SRF1 musikalisch sehr hinterher....denn SRF1 spielt tagein, tagaus immer das Gleiche: Mindestens einmal täglich Peter Reber, Gölä, Kunz, Michael von der Heide, Polo Hofer, Fankhauser ist von Staates Auftrag Pflicht. Wenn dann mal Nachtexpress kommt, spielen Sie: Fankhauser, Polo Hofer, Michael von der Heide, Kunz, Gölä, Peter Reber. Als Abwechslung auch mal Sina oder Henä. Meine Kühe geben deshalb seit Jahren immer weniger Milch (im Stall läuft SRF1). Viele Hörer/innen wünschten sich ein etwas abwechslungsreicheres, frecheres, frischeres Musikprogramm auf Radio SRF1! Wieder mehr Chansons, oder auch ältere Schweizer Schlager wie Paola, Lys Asssia....da würden auch meine Kühe wieder mehr Milch geben. Aber bei Gölä streiken sie halt einfach! (Frauenstreik?)

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