Für Frank A. Meyer, Urgestein und mächtiger Mann beim Zürcher Ringier-Verlag, sind die Diskussionen um die Nicht-Ernennung von Andrea Bleicher zur "Blick"-Chefin ein "Zürcher Theater auf winziger Bühne".
Weiter sagt Meyer im Interview mit der "SonntagsZeitung", dass er regelmässig mit Verlger Michael Ringier und CEO Marc Walder auch über Personalpolitik rede. Aber: "Wer Einfluss hat, redet nicht darüber. Sonst verflüchtigt sich der Einfluss. Ich war jahrelang Publizistischer Leiter von Ringier. Da sollte ich doch einen gewissen Einfluss haben."
Die Tatsache, dass derzeit wieder so viel über ihn geschrieben wird, kann er sich nur so erklären: "Vielleicht hängt es damit zusammen, dass man mich nicht kennt. Weil ich nie zur Medienszene gehörte, schon in jungen Jahren als Bundeshausjournalist in Bern nicht. Das bedeutete allerdings nie Ablehnung meiner Kollegen. Ich habe mich einfach um anderes gekümmert: um Politiker, um die, die die Dinge bewegen." (SonntagsZeitung)
Bild: Keystone
29.09.2013
Blick
Jetzt redet Frank A. Meyer
Äussert sich zu dem Streit um die Führung der Boulevardzeitung.
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