Ein Journalist des syrischen Staatsfernsehens ist in Damaskus getötet worden. Der Mann sei bereits am Mittwoch Opfer von "Terroristen" geworden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur SANA am Freitag. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete, Bassel Taufik Jussef sei von Rebellen erschossen worden, die ihm Zugehörigkeit zu den berüchtigten regierungstreuen Schabiha-Milizen vorgeworfen hätten. Seit dem Beginn des Volksaufstands gegen den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad im März 2011 starben nach Angaben der Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen 14 professionelle Journalisten und 38 so genannte Bürger-Journalisten.
Insgesamt wurden nach Angaben von Menschenrechtlern bereits mehr als 40'000 Menschen in dem Konflikt getötet. Die Angaben können ebenso wie die der syrischen Regierung von unabhängiger Seite nicht überprüft werden. (sda)

