17.03.2011

Griechenland

Journalisten streiken

Für 24 Stunden keine Nachrichten in Radio und Fernsehen.

Neue Streiks gegen das Sparprogramm der Regierung in Griechenland: Am Donnerstag gab es für 24 Stunden keine Nachrichten in Radio und Fernsehen. Journalisten und Techniker der Sender, aber auch der Tageszeitungen legten erneut die Arbeit nieder. Zudem fuhren in Athen für 24 Stunden keine Züge der U-Bahn und der S-Bahn. Die U-Bahn und S-Bahnfahrer protestierten gegen Kürzungen ihrer Löhne, die nach Angaben ihrer Gewerkschaft bis zu 25 Prozent erreichen.

Die Journalisten wandten sich auch gegen die wegen der Wirtschaftskrise beschlossene Entlassung von Technikern und Reportern. Zudem wenden sie sich gegen die Politik der Verleger, keine allgemeinen Gesamtarbeitsverträge mehr zu unterzeichnen. "Damit werden viele Kollegen unterbezahlt", sagte Ninetta Vidali vom Verband der Redaktoren der Tageszeitungen Athens (ESIEA) am Donnerstag. Als Folge des Streiks wird es am Freitag keine Zeitungen in Griechenland geben.


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