23.01.2003

"Fairplay im Radiomarkt"

Jugendliche gründen IG

Gleiche Chancen auf UKW-Frequenzen für alle gefordert.

"Fairplay im Radiomarkt" heisst eine neugegründete Interessengemeinschaft jugendlicher Radiohörer. Diese wollen damit für eine liberalere und gerechtere Radiolandschaft einstehen, wie sie am Donnerstag mitteilten. "Fairplay im Radiomarkt" ist gemäss eigenen Angaben politisch unabhängig.

"Der Zeitpunkt ist günstig, da nun die Überarbeitung des Radio- und Fernsehgesetzes bevorsteht. Grundsätzlich soll auch die Politik Ja sagen zu privaten Radiostationen. Diese sollen gleiche Chancen auf UKW-Frequenzen haben wie die SRG. Dazu muss der service public auf ein Minimum beschränkt und die SRG an strenge Richtlinien gebunden werden", heisst es weiter in der Ankündigung. "Fairplay im Radiomarkt" starte zwar mit jugendlichen Mitgliedern, sei jedoch offen für alle Altersklassen.


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