Noch diesen Monat würden viele grosse Medien die Forderung "#FreeAustinTice" auf ihren Websites platzieren, teilten sie mit. "Nach fast zweieinhalb Jahren haben wir das Gefühl, dass wir alle wissen lassen müssen, dass unser Sohn vermisst wird", sagte die Mutter des 33-jährigen Kriegsreporters, Debra Tice, bei einer Pressekonferenz mit der Organisation Reporter ohne Grenzen am Donnerstag in Washington.
Der freiberufliche Journalist war am 14. August 2012 in der Nähe von Damaskus entführt worden. Es wird nicht davon ausgegangen, dass die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) ihn in ihrer Gewalt hat.
Echtheit von Video nicht verifiziert
Nach seinem Verschwinden war ein Video aufgetaucht, in dem offenbar Austin Tice mit verbundenen Augen zu sehen ist. Damals hatten US-Behördenvertreter gesagt, sie könnten die Echtheit des Videos nicht verifizieren, es sei aber wahrscheinlich, dass Tice in der Gewalt der syrischen Führung unter Präsident Baschar al-Assad sei.
Austin Tice arbeitete für grosse US-Medien wie das Verlagshaus McClatchy News, die Zeitung "Washington Post" und den Fernsehsender CBS, aber auch für die britische BBC und die Nachrichtenagenturen AFP und Associated Press. Für seine Arbeit als Kriegsreporter wurde er mehrfach ausgezeichnet. (sda)

