Hans Heinrich Coninx (Bild) ist am Freitag am Jahreskongress in Montreux VD wie erwartet als Präsident des Verbandes Schweizer Presse im Amt bestätigt worden. Der Verleger (Tamedia) kündigte aber bereits seinen Rücktritt vor der Beendigung der neuen vierjährigen Amtsperiode an. Für die weiteren sieben Sitze im neuen Präsidum kam es mit acht Kandidaten zur Kampfwahl. Die mittleren Verlagshäuser versuchten, einen zusätzlichen Sitz auf Kosten der grossen Verlage zu erobern.

Hans Heinrich Coninx (Bild) ist am Freitag am Jahreskongress in Montreux VD wie erwartet als Präsident des Verbandes Schweizer Presse im Amt bestätigt worden. Der Verleger (Tamedia) kündigte aber bereits seinen Rücktritt vor der Beendigung der neuen vierjährigen Amtsperiode an. Für die weiteren sieben Sitze im neuen Präsidum kam es mit acht Kandidaten zur Kampfwahl. Die mittleren Verlagshäuser versuchten, einen zusätzlichen Sitz auf Kosten der grossen Verlage zu erobern.
Zwar schaffte der "wilde" Kandidat Norbert Neininger (Schaffhauser Nachrichten, Bild l.) die Wahl, aber nicht wie von den mittleren Verlagshäusern gewünscht an Stelle von Albert Stäheli (Espace Media Groupe, Bild r.). Vielmehr wurde Urs Gossweiler (Jungfrau Zeitung), ein Vertreter der kleineren Verleger, nicht gewählt. Neben Coninx und Neininger setzt sich das Präsidium zusammen aus: Marco de Stoppani (NZZ), Beat Lauber (Ringier), Matthias Hagemann (Basler Mediengruppe), Hanspeter Lebrument (Südostschweiz Mediengruppe), Guido Weber (Stadtblatt Verlags AG, Winterthur) und Albert Stäheli.

