Die Schweizer TV-Sender sparen dank des tiefen Euros – ausser die SRG. Das berichtet blick.ch in Berufung auf die TV-Zeitschrift "Tele". Warum können de öffentlich-rechtlichen Sender nicht profitieren? Der Grund sei folgender: Die Konzernmutter SRG hat für das ganze Jahr 2015 vertraglich einen fixen Euro-Wechselkurs von Fr. 1.20 mit den ausländischen Partnern abgemacht, wie Sprecher Daniel Steiner dem "Tele" erklärt.
"Die SRG als Gesamtunternehmen hat zur Vermeidung von Wechselkursrisiken ihren Euro-Bedarf für 2015 gemäss interner Richtlinien abgesichert. Sie hat so bei Kursschwankungen weder Verluste noch Gewinn".
Bei der privaten Konkurrenz ist anders: "Für uns ist der tiefe Eurokurs beim Einkauf ein klar kostensenkender Faktor", sagt etwa Mike Gut, Programmdirektor von S1. (blick.ch)
Bild: SRG-Generaldirektor Roger de Weck (Marc Wetli)

