Die neue Funktion ist in die NZZ-App und in nzz.ch integriert. Nutzerinnen und Nutzer können damit Fragen zu aktuellen Ereignissen oder zu Beiträgen einzelner Redaktorinnen und Redaktoren stellen und sich Hintergründe zu einem Thema erklären lassen. Laut Mitteilung ist die NZZ damit das erste Schweizer Medienhaus, das seine journalistischen Inhalte «dialogfähig» macht.
Die Wissensbasis umfasst zum Start Artikel bis zurück ins Jahr 2018. In einem nächsten Schritt soll sie auf das gesamte Onlinearchiv seit der Lancierung von nzz.ch im Jahr 1997 ausgeweitet werden. Einen Zeitpunkt dafür nennt die NZZ nicht.
Nutzen können die Betaversion Kundinnen und Kunden mit einem «NZZ Pro»-Abonnement sowie mit einem Print- oder E-Paper-Abonnement mit Digitalzugang. Die Erfahrungen aus der Testphase sollen in die Weiterentwicklung einfliessen.
«Unsere Abonnentinnen und Abonnenten erhalten mit ‹FragNZZ› einen neuen Zugang zu unserem Qualitätsjournalismus», lässt sich Barnaby Skinner, stellvertretender Chefredaktor und Leiter Technologie & Entwicklung, in der Mitteilung zitieren. Eva Günther, Leiterin Digitale Produkte, verweist auf ein verändertes Nutzungsverhalten: «Wie Menschen Informationen suchen und nutzen, verändert sich mit KI.» (pd/cbe)

